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Herstellerangaben
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Varihesive E |
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| PRODUKTBESCHREIBUNG |
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| Varihesive E ist ein Hydrokolloidverband. Er besteht innen (auf der Wunde aufliegend) aus einer Hydrokolloidschicht, die in eine adhäsive Polymermatrix eingelagert ist, und außen aus einem filmbeschichteten Polyurethanschaum. Der Verband bildet zusammen mit dem Wundsekret ein feuchtes Milieu, das den Heilungsprozess begünstigt. Dies erfolgt durch eine Unterstützung des autolytischen Debridements, eine Erleichterung der Wanderung von Epithelzellen und durch einen atraumatischen Verbandwechsel, der neugebildetes Gewebe nicht verletzt. Varihesive E kann als primärer Verband oder als sekundärer Verband in Kombination mit anderen Wundverbänden verwendet werden. Die adhäsive Schicht enthält elastomere Polymere, die die Möglichkeit des Verbandes unterstützen, Wundexsudat durch die Bildung eines kohäsiven Gels aufzunehmen. |
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ANWENDUNGSGEBIETE |
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Chronische Wunden:
- Druckgeschwüre (Stadium 1-4)
Akute Wunden:
- Traumatische Wunden (leichte Schürfwunden, Rißwunden),Verbrennungen (1. und 2. Grad),
- Dermatologische Exzisionen, Chirurgische Wunden (postoperative Wunden, Spalthautentnahmestellen).
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GEGENANZEIGEN |
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Bekannte Überempfindlichkeit gegen den Verband oder seine Bestandteile.
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SPEZIELLE HINWEISE |
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- Wenn nötig, sollten geeignete unterstützende Maßnahmen ergriffen werden (z. B. Kompression bei der Behandlung venöser Unterschenkelgeschwüre oder druckentlastende Maßnahmen bei der Behandlung von Druckgeschwüren).
- Die Unterstützung des autolytischen Debridements kann die Wunde nach den ersten Verbandwechseln größer erscheinen lassen.
- Keimbesiedelung von chronischen Wunden ist normal und stellt keine Gegenanzeige für die Verwendung von Varihesive E dar. Der Verband kann auf infizier ten Wunden unter ärztlicher Aufsicht, mit einer angemessenen Therapie und unter häufiger Kontrolle angewendet werden. Bei einer anaeroben Infektion ist eine Okklusivbehandlung nicht zu empfehlen.
- Selten wurden Hautirritationen und/oder Mazerationen, Hypergranulation und allergische Reaktionen beobachtet.
- Bei Wunden mit vorgeschädigter wundumgebender Haut sollten häufige Verbandwechsel nicht durchgeführt werden.
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ANBRINGEN UND ENTFERNEN DES VERBANDES
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Der Verband sollte die Wunde allseitig um mind. 3 cm überlappen.
- Entfernen Sie das Silikon-Abziehpapier von der Rückseite des Verbandes, wobei die Finger mit der Adhäsivschicht nach Möglichkeit nicht in Berührung kommen sollten.
- Bringen Sie den Verband mit einer rollenden Bewegung über der Wunde an, ohne ihn dabei zu dehnen.
- Glätten Sie den Verband vorsichtig mit der Hand und achten Sie dabei besonders auf die Ränder.
- Falls nötig, sichern Sie die Ecken des Verbandes mit einem hypoallergenen Pflaster.
- Hinweis: Sobald der Verband Wundexsudat aufnimmt, kann die Gelbildung in Form einer Blase auf der äußeren Seite des Verbandes sichtbar werden.
- Zum Entfernen drücken Sie eine Hand auf die Haut und heben Sie mit der anderen Hand vorsichtig eine Ecke des Verbandes ab. Der Verband kann maximal bis zu 7 Tagen auf der Wunde verbleiben.
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