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September 2004 |
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Ist Wasser für die Wundspülung zulässig? |
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Neue Produkte: TenderWet 24 active |
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Neue Literatur zum Wundmanagement |
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Debridement chronischer Wunden |
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Ist Wasser für die Wundspülung zulässig? |
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Gerhard Schröder |
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Ein Großteil der Hygieniker in Deutschland lehnt die Wundspülung mit Wasser generell ab. Die hygienische Forderung ist, dass man einen 0,2 µm-Filter einsetzt, so dass am Ende der Wasserleitung fast steriles Wasser herauskommt. Das Problem der Hygiene ist in Deutschland in der Regel nicht das in die Leitung eingespeiste Wasser, sondern das am Wasserhahn herauskommende Wasser. Dieses ist fast immer durch lange Standzeiten verkeimt.
Welche Bedeutung haben Wund- und Fußbäder?
Bei Wund- und Fußbädern ist ein Kernproblem die Aufbereitung der Behältnisse (z.B. Eimer). Dies ist in der Regel nicht ausreichend möglich Zusätze von Wunddesinfektionsmitteln oder gar Wasserstoffperoxid sind nicht wirksam. Sie müssen hierbei Konzentrationen erzeugen, die praktisch nicht erreicht werden können. Von daher werden Fußbäder aus hygienischer Sicht abgelehnt. Die mechanische reinigende Wirkung ist bei Fußbädern nicht vorhanden, lediglich eine aufweichende.
Wundbäder sind grundsätzlich abzulehnen. Als Alternative können sterile Mullkompressen genutzt werden, die mit Ringerlösung oder NaCl-Lösung getränkt werden und auf die belegte Wunde aufgelegt werden. Die Mullkompressen sollten 15-20 Minuten auf der Wunde verbleiben. Der Nachteil hierbei: Eine starke Auskühlung der Wunde.
Die Frage ist generell, ob solche ineffektiven gefährlichen Maßnahmen in Zukunft überhaupt noch notwendig sind. Unter dem Gesichtspunkt eines zukünftigen Wundmanagements stehen Methoden zur Verfügung, die dies nicht mehr notwendig machen, beispielsweise die Reinigung mit niederfrequentem Ultraschall.
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Quelle: Die Schwester Der Pfleger 43. Jahrg. 9/04, S. 714 |
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Neue Produkte: TenderWet 24 active |
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TenderWet 24 von der Paul Hartmann AG gibt es seit kurzem vollständig gebrauchsfertig. Die Aktivierung mit Ringerlösung entfällt, da TenderWet 24 active bereits damit getränkt ist. Das Handling wird dadurch wesentlich erleichtert.
Für tiefere Defekte oder zum Austamponieren von Wundtaschen kann TenderWet 24 active cavity eingesetzt werden. Eine wasserabweisende Außenschicht gibt es hier nicht.
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Neue Literatur zum Wundmanagement |
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Die Apothekerinnen Wiltrud Probst und Anette Vasel-Biergans, bekannt durch ihr Kitteltaschenbuch "Wundauflagen", haben ein neues Buch zum Thema Wundmanagement veröffentlicht.
Das Buch beinhaltet eine sehr gut gegliederte und umfassende Darstellung der genannten Thematik.
Es ist in drei Abschnitte gegliedert:
- Wunden und ihre Heilung
- Prinzipien der aktuellen Wundversorgung
- Wunden und ihre Behandlung
Ein umfassendes Sachregister ermöglicht eine schnelle Navigation.
Hervorzuheben ist der praxisnahe Stil der Autorinnen. Kurz und prägnant werden die Sachverhalte erläutert.
Unverständlich ist, dass dieses Buch entsprechend seinem Untertitel, nur für Ärzte und Apotheker sein soll. Auch für Mitarbeiter in der Pflege ist dieses Werk eine Fundgrube. Wahrscheinlich hängt dies mit dem stattlichen Preis von 94,- Euro zusammen. Wer schnell ist, kann noch innerhalb der Subskriptionsfrist (bis 31.10.2004) das Buch für 76,- Euro über den Verlag beziehen.
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Tel.: 0711 / 2582-0 |
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Probst, W.; Vasel-Biergans, A.: |
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Wundmanagement. Ein illustrierter Leitfaden für Ärzte und Apotheker |
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Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart 2004 |
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ISBN 3-8047-2036-6 |
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Debridement chronischer Wunden |
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Das Debridement ist definiert als Entfernung von nicht-vitalem Gewebe aus einer Wunde. In chronischen Wunden wird mit dem Debridement die Elimination von Nekrosen, aber auch die Abtragung von Verbandresten, Fremdkörpern oder anderen avitalen Bestandteilen bezeichnet. Das sachgerechte Debridement stellt eine grundlegende Voraussetzung für den Ablauf eines nicht verzögerten Wundheilungsprozesses dar.
Dieser Artikel gibt eine Übersicht über die unterschiedlichen Optionen der Durchführung eines Debridements bei der Therapie chronischer Wunden.
Therapieoptionen:
- 1. Wahl: chirurgisches Debridement
- 2. Wahl: Biochirurgie (Madentherapie), Hydrotherapie (Duschen oder Whirlpool), proteolytische Enzyme, niederfrequenter Ultraschall
- 3. Wahl: Autolyse (Hydrogele, Nasstherapie), Laser, osmotisches Debridement (Zuckerderivate, Cadoxomer-Jod-Präparate)
- Obsolet: chemisches Debridement (Wasserstoffperoxid, Farbstoffe), Naß-zu-trocken-Methode
Das einzig richtige Debridement gibt es nicht! Für welche therapeutische Option man sich entscheidet, wird durch eine Vielzahl interindividuell unterschiedlicher Faktoren bestimmt. So muß neben der Akzeptanz des Patienten das technische Equipment verfügbar sein, und der gesundheitliche Zustand des Patienten die Durchführung ermöglichen, die Handhabung praktikabel und auch deren Finanzierung gewährleistet sein.
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Dissemond, J.; Goos, M. |
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Optionen des Debridements in der Therapie chronischer Wunden |
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JDDG 9.2004 (Band 2): 743-751 |
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