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Dezember 2004 |
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Micro-Stimulation: Erste umfassende Studie über die Wirkung von Dekubituslagerungssystemen |
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Kontaminierte Wunden: Sterile Wundspüllösung versus Ausduschen eine mikrobiologische Analyse |
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Industrienachrichten: |
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Micro-Stimulation: Erste umfassende Studie über die Wirkung von Dekubituslagerungssystemen |
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Gerhard Schröder: |
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Micro-Stimulation. Mehr als nur Druckreduzierung |
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Die Schwester Der Pfleger 43. Jahrg. 12/04: 908-911
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Dekubitusprophylaxe gehört zu den schwer lösbaren Problemen pflegerischer Professionalität. Es mangelt bis heute an zuverlässigen Studienergebnissen, so dass auch evidente Papiere wie der Expertenstandard zur Dekubitusprophylaxe in der Auswahl der Lagerungshilfsmittel nicht viel helfen. In einer zweijährigen Studie wurden nun die positiven Effekte eines Lagerungsmittels, des MiS Micro-Stimulations-Systems, erfolgreich überprüft. Dabei wurde nicht nur die Wirkung im Rahmen der Dekubitusprophylaxe untersucht, sondern auch weitere wesentliche Aspekte wie Schmerz, Komfort/Liegequalität, Orientierung und Mobilität.
Das Micro-Stimulations-System
Das Micro-Stimulations-System (MiS) besteht aus einer seit langem bewährten Schaumstoffmatratze, die zur Dekubitusprophylaxe und -therapie zugelassen ist. Darunter befindet sich eine neu entwickelte Matratzenunterfederung, die aus effektiv Druck verteilenden Flügelfedern besteht. Unter acht Federleisten dieser Unterfederung sitzen kleine Aktoren, die von einem Computer gesteuert werden. Diese Aktoren heben die Federleisten geringfügig an. Diese kleinsten Bewegungen der acht Federleisten werden an die Matratze weitergegeben und gelangen schließlich als Stimulus zum Patienten. In der Steuerungseinheit können verschiedene Stimulationsmuster eingestellt werden, je nach Zielsetzung für den Patienten. Die Bedienung des Systems ist einfach: Der Flügelfederrahmen kommt in das leere Bett und wird an die Steuerungseinheit angeschlossen, darauf wird die Matratze gelegt - fertig. Die Steuerungseinheit wird eingeschaltet und per Tastendruck das gewünschte Programm eingestellt.
Ergebnisse der Studie
Insgesamt wurden mehr als 60 Messungen durchgeführt; ein Teil konnte jedoch nicht ausgewertet werden, weil zum Beispiel die geplante Beobachtungszeit vorzeitig abgebrochen wurde. Es konnten 47 Messungen vollständig ausgewertet werden, woraus sich eine Beobachtungszeit von 1224 Messtagen ergibt. 27 Patienten wurden auf dem neuen System Thevo Activ gelagert, 16 Patienten als Vergleichsgruppe auf bisher üblichen Antidekubitus-Systemen. Zusätzlich wurden vier Patienten auf nicht-aktivem Thevo Activ gemessen. Der überwiegende Teil der Stichgruppe war älter als 80 Jahre und hatte mehrere Dekubitalgeschwüre. Diese waren aufgrund der Einschlusskriterien am Kreuzbein und an der Ferse lokalisiert und bestanden bereits seit mehreren Wochen, in einigen Fällen sogar mehrere Monate. Insgesamt konnten so 70 Wunden gemessen werden. Deutlich eignet sich das System zur Unterstützung der Wundheilung. Die wöchentlichen Wundverbesserungen, wie auch die Effektbeschreibung, stellen eindeutig dar, dass Thevo Activ die Wundheilung fördert. Bei etwa 78 Prozent der Patienten konnte der Wundheilungserfolg mit sehr gutem bis gutem Erfolg festgestellt werden. Bei 33 Prozent der Patienten heilten die Wunden sogar komplett ab.
Ebenfalls wurde als Nebenfragestellung hinterfragt und als Ergebnis beschrieben, dass Mobilität, Orientierung sowie auch Komfort und Schmerz tendenziell günstig beeinflusst werden.
Da bei knapp 56 Prozent aller Patienten Anzeichen mittelschwerer bis starker Verwirrtheit festgestellt wurden, konnten bezüglich Schmerzen allerdings kaum Daten gemessen werden. Fallbeispiele zeigten jedoch, dass eine Verbesserung der Schmerzsituation beziehungsweise der Verwirrtheit durch die MiS Micro-Stimulation zu erzielen ist. In puncto des erfahrenen Komforts wurde das System Thevo Activ durchgehend mit gut und sehr gut bewertet und hebt sich auch in Bezug auf Geräusche deutlich von den anderen Systemen ab.
Zusammenfassend zeigt die Studie, dass sich das neue System Thevo Activ für betagte und hochbetagte Betroffene mit Hautdefekten an prädisponierten Körperstellen eignet. Die Wundheilung wird deutlich unterstützt, und das System ist unter Umständen auch prophylaktisch einsetzbar. Die Empfehlung aus dieser Studie sowie auch aufgrund klinischer Beobachtungen ist, das System in ein Gesamttherapiekonzept unter Beteiligung interdisziplinärer Berufsgruppen der Medizin und Pflege zu integrieren.
Der zweite Teil stellt das Micro-Stimulations-System in seiner praktischen Anwendung vor.
Weitere Informationen über die Studie erhalten Sie bei:
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Stefan Prüß |
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Öffentlichkeitsarbeit Thomashilfen |
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Walkmühlenstraße 1 |
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27432 Bremervörde |
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Kontaminierte Wunden: Sterile Wundspüllösung versus Ausduschen eine mikrobiologische Analyse |
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Vortrag auf 8.Kongress der Deutschen Gesellschaft für Wundheilung und Wundbehandlung e.V. in Weimar 23./24.09.2004 |
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C. Halm-Nill, G. Deutschle, U. Schuhmacher, S. Coerper: |
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Kontaminierte Wunden: Sterile Wundspüllösung versus Ausduschen eine mikrobiologische Analyse |
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Zeitschrift für Wundheilung, Sonderheft 2004: 18 |
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Einleitung: Chronische Problemwunden sind in der Regel mit unterschiedlichen Keimen kontaminiert. Auch ohne die klassischen klinischen Infektionszeichen kann eine hohe Kontamination vorliegen. Die Wundpflege beinhaltet daher stets die Säuberung der Wunde beim Verbandswechsel. Derzeit wird jedoch eine große Diskussion geführt, ob das Ausduschen der Wunden mit Leitungswasser oder die sterile Wundspülung adäquate Methoden sind, um die Keimlast in den Wunden zu reduzieren. Des weiteren ist unklar, in wie weit Wasserhähne und Duschköpfe kontaminiert sind und eine eigene Gefahr für den Patienten darstellen. Wir haben daher eine Pilotstudie (Pflegestudie) durchgeführt:
Methoden: Bei 15 Patienten erfolgte randomisiert die Wundsäuberung beim Verbandswechsel durch Ausduschen (n = 5), Octenisept Spülung (n = 5) oder Kochsalzspülung (n = 5). Es wurde vor und nach der Wundreinigung eine definierte Menge des Wundbelages aus der Wunde entnommen. Hier erfolgte eine quantitative Analyse der Keime. Bei 11 Patienten wurde zusätzlich am Duschkopf eine Keimanalyse (Abstrich) durchgeführt.
Ergebnisse: Bei den 15 Patienten bestand in 5 Fällen eine CVI, in 5 Fällen ein DFS, in 3 Fällen eine pAVK und in 2 Fällen eine Dekubitus.
Nach Kochsalz kam es zu einer Zunahme von Keimen, nach Octenisept und Ausduschen zu einer deutlichen Reduktion. An 10 von 11 Duschköpfen konnten Keime nachgewiesen werden.
Diskussion: Durch mechanisches Duschen oder Spülung mit einem Antiseptikum kann vermutlich die Keimlast erheblich reduziert werden. Das Spülen mit physiologischer Kochsalzlösung scheint keine Keimreduktion zu bewirken. Bislang wurde die mechanische Reinigung durch Ausduschen nicht wissenschaftlich evaluiert, diese ersten Ergebnisse sind jedoch so interessant, dass weitere Untersuchungen folgen müssen, so dass wir zur Wundpflege ein klares und schlüssiges Konzept für die Wundreinigung erstellen können.
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Industrienachrichten |
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Medizinische Hautpflege bei Inkontinenz |
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Holger Kapp: |
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Individuelle Inkontinenzversorgung Teil 3: Medizinische Hautpflege bei Inkontinenz |
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Heilberufe 12.2004: 46-47 |
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Um Hautreizungen und -erkrankungen bei den Betroffenen vorzubeugen, kommt neben einem regelmäßigen Wechsel der Inkontinenzhilfsmittel (wie z.B. Slips oder Einlagen) vor allem der sorgfältigen Reinigung und Pflege der Haut eine besondere Bedeutung zu. Dabei sollten nur Reinigungs- und Pflegeprodukte eingesetzt werden, die speziell für die Altershaut entwickelt wurden.
Schon der Kontakt der Haut mit Wasser führt dazu, dass der Säureschutzmantel abgelöst wird. Daher ist es besser, zur Reinigung keine Seifen einzusetzen, sondern Syndets oder alkalifreie und pH-hautneutrale Waschlotionen (wie z.B. Menalind-professional Waschlotion), die rückfettende Substanzen enthalten und so das Austrocknen der Haut verhindern. Leidet der Pflegebedürftige an einer Stuhlinkontinenz, hat sich zur Reinigung und zum Ablösen der Stuhlkrusten ein Reinigungsschaum bewährt. Der Schaum ist in der Lage, selbst stark verschmutzte Hautpartien schnell und schonend zu reinigen. Da die Verschmutzung sanft gelöst wird und nicht gerieben werden muss, wird die Haut mechanisch nicht irritiert. Nachdem die Stuhlkrusten gelöst worden sind, können sie leicht mit einem Zellstofftuch aufgenommen werden.
Der Reinigungsschaum der Menalind-professional-Serie enthält als Hautschutz Kreatin, das die natürlichen Funktionen der Haut unterstützt. Auch eventuell bei der Reinigung auftretende Gerüche neutralisiert der Schaum. Ist die Haut weniger stark verschmutzt, reicht es aus, sie mit Feuchtpflegetüchern zu reinigen. Nachdem die Haut gereinigt worden ist, sollte sie mit speziellen Hautschutzprodukten eingecremt werden, um sie vor äußeren Einflüssen zu bewahren. Hautaufweichungen und auch Allergien können die Folge sein, wenn die ungeschützte Haut zusätzlich belastet wird. Daher empfiehlt es sich, auch beim Hautschutz nur Produkte einzusetzen, die speziell für die Altershaut entwickelt wurden. Weniger geeignet sind Melkfett oder Vaseline. So schützen beispielsweise die Hautschutzcreme und der Hautprotektor der Menalind-professional-Serie effektiv vor dem Einfluss schädigender Substanzen aus dem Urin oder Stuhl. Die Hautschutzcreme bildet einen schützenden Oberflächenfilm auf der Haut. Der Schaum des Hautprotektors wird in die Hornschicht aufgenommen und bildet dort einen netzartigen Schutzfilm. Dieser hält ca. vier bis sechs Stunden und bleibt auch dann bestehen, wenn die Haut gereinigt wird. Um die Funktionen der Altershaut zu unterstützen, enthält der Hautprotektor neben der schon bekannten Substanz Kreatin auch das Hautschutzvitamin Panthenol. Aber auch der Betroffene selbst kann einiges dafür tun, dass sich der Zustand seiner Haut im Alter verbessert. Ausgewogene Ernährung mit Vitaminen und Mineralstoffen, keine Zigaretten und wenig Alkohol sowie viel Schlaf und regelmäßige Pflege beugen Erkrankungen vor und machen die Altershaut widerstandsfähiger gegenüber äußeren Einflüssen.
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Biochirurgen (Maden-Therapie) jetzt aus einer Hand |
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Die Firma Neocura GmbH aus Tübingen hat BioMonde mit Sitz in Barsbüttel (bei Hamburg) übernommen. Damit gibt es nur noch einen Anbieter von Fliegenmaden der Art Lucilia sericata in Deutschland.
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72076 Tübingen |
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Fax: +49 7071 9755 750 |
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