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November 2005 |
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Häusliche Krankenpflege: Verordnung durch Fachärzte ist wieder möglich |
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Was kostet die MRSA-Infektion? |
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Die DGKH fordert „MRSA - Task force“ |
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Händehygiene: Das A und O |
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Neue Bücher und Broschüren: |
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Wundversorgung in der Pflege |
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Expertenstandard Schmerzmanagement in der Pflege |
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Heilberufe spezial: Hygiene |
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V I N C E N T Z . N E T N E W S L E T T E R vom 18.10.2005
Häusliche Krankenpflege: Verordnung durch Fachärzte ist wieder möglich
Der am 1. April 2005 eingeführte Einheitliche Bewertungsmaßstab (EBMplus) verwehrte es vielen Fachärzten, die Verordnung Häuslicher Krankenpflege (HKP) zu berechnen. Diese haben deshalb HKP-Verordnungen nicht mehr ausgestellt. Ein Beschluss des zuständigen Bewertungsausschusses ermöglicht nun wieder die Verordnung durch Fachärzte.
Der Bewertungsausschuss der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und der Spitzenverbände der Krankenkassen hat die Ziffer 01420 wieder in die Präambel der EBM aufgenommen. Damit können künftig auch wieder u. a. Hautärzte, Augenärzte, HNO-Ärzte, Kinder- und Jugendärzte, Neurologen und Psychiater Häusliche Krankenpflege verordnen. Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) begrüßte die Änderung des EBM: So sei eine anschließende Versorgung durch Pflegedienste unbürokratisch möglich.
(Quelle: HÄUSLICHE PFLEGE 11/2005)
http://www.vincentz.net/haeuslichepflege
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Hardy-Thorsten Panknin
Was kostet die MRSA-Infektion?
Die Schwester Der Pfleger 44. Jahrg. 11/05: 840-842
MRSA-Infektionen nehmen zu auch in deutschen Kliniken. Was bedeutet dies in ökonomischer Hinsicht für die Krankenhäuser? Ein Mitarbeiterteam am Vivantes-Klinikum Friedrichshain in Berlin hat nun erstmalig analysiert, welche finanziellen Auswirkungen eine MRSA-Infektion unter DRG-Bedingungen hat. Dazu untersuchten sie Überschreitungen der oberen Grenzverweildauer bei 86 MRSA-positiven Patienten und die daraus entstandenen zusätzlichen Kosten.
Es zeigte sich, dass bei 29 Prozent der MRSA-Patienten die obere Grenzverweildauer nicht überschritten wurde; somit konnten diese Patienten im DRG-System trotz ihrer MRSA-Problematik kostendeckend behandelt werden. Anders war es bei 71 Prozent der Patienten: Sie überschritten die obere Grenzverweildauer um im Mittel 18,1 Tage. Durch die Diskrepanz zwischen Entgelt entsprechend der kodierten DRG und den Aufwendungen des Krankenhauses pro Pflegetag entstanden für diese zusätzlichen Pflegetage Kosten von 8 044,18 Euro pro Patient. Die Aufschlüsselung nach einzelnen MRSA-Diagnosen zeigte, dass die Differenz zwischen Entgelt und effektiven Behandlungskosten für MRSA-Pneumonien und Wundinfektionen am höchsten war. Wurde bei der Gesamtkalkulation berücksichtigt, dass nur 71 Prozent der Patienten die obere Grenzverweildauer überschritten, ergab sich ein mittlerer Verlust von 5 705,75 Euro pro MRSA-Fall. Hochgerechnet bedeutet dies, dass ein Klinikum, das pro Jahr 100 Patienten mit MRSA-Infektion behandelt, mit Verlusten in Höhe von zirka 570 500 Euro rechnen muss.
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Die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) fordert „MRSA - Task force“
Entwicklung in Deutschland, Folgen, Forderungen
In Deutschland ist ein überdurchschnittlicher Anstieg von MRSA um jährlich etwa 6 % zu verzeichnen.
1990 lag der Anteil von MRSA in Deutschland bei 1,7 %, im Jahre 2000 bei 15%, heute deutlich über 20 %. Die Zunahme der Infektionserreger, die mit Antibiotika nur schwer bis gar nicht zu bekämpfen sind, kommt einem Rückfall ins Mittelalter gleich. Um dieser katastrophalen Entwicklung entgegenzuwirken, wird die Bildung einer „MRSA-Task force“ unter Koordinierung durch das RKI gefordert.
MRSA-Infektionen sind mit:
- verlängertem Krankenhausaufenthalt,
- erhöhter Morbidität und
- höheren Kosten für die Antibiotikatherapie verbunden.
Hinzu kommt, dass die verbleibenden noch wirksamen Antibiotika z.T. toxischer sind (z.B. Vancomycin). Mit dem Auftreten von MRSA ergeben sich neben schweren Krankheitsbildern erhebliche ökonomische Belastungen. Pro Erkrankung können sich durchschnittlich 3.000 bis 10.000 € zusätzliche Kosten ergeben.
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Kompletten Text als pdf-Datei herunter laden von: www.dgkh.de > Bereich Presseinformationen |
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Gabriele Ertelt
Händehygiene: Das A und O
Heilberufe spezial: Hygiene (2005): 18-20
In medizinischen Bereichen sind die Hände des Personals die wichtigsten Überträger von Krankheitskeimen. Unterlassene hygienische Händedesinfektionen sind kein Kavaliersdelikt, sondern grobe Behandlungsfehler. In den vergangenen zehn Jahren lagen bei etwa 10% aller Arzthaftpflichtprozesse nachgewiesene Fehler im Bereich der Händehygiene zu Grunde. Durch fachgerechte Händehygiene, wobei der hygienischen Händedesinfektion in der Regel der Vorzug zu geben ist, können Patienten vor Infektionen geschützt werden. Ein entscheidender Pluspunkt dabei ist: Die Händedesinfektion ist noch immer die einfachste, billigste und wirksamste Methode zur Verhinderung von Infektionen in Krankenhaus, Heim und Hauskrankenpflege. Voraussetzung ist, dass alle Mitarbeiter Händehygiene und Händedesinfektion korrekt durchführen.
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Standard-Einreibemethode für die hygienische Händedesinfektion gem. CEN EN 1500 herunter laden von: www.bbraun.com > Bereich Praxis / Patienteninfo / Hygienische Händedesinfektion |
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Richtlinie „Händehygiene“ des Robert-Koch-Instituts Berlin herunter laden von: www.rki.de > Bereich Infektionsschutz / Krankenhaushygiene / Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention |
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Neue Bücher und Broschüren |
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Vasel-Biergans, A. und Probst W.
Wundversorgung in der Pflege. Ein Praxisbuch
Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart 2005
ISBN 3-8047-2071-4
Inhalt:
1. Wunden und ihre Heilung
- Wundarten
- Physiologie der Wundheilung
- Wundheilung beeinflussende Faktoren
- Komplikationen der Wundheilung
2. Prinzipien der aktuellen Wundbehandlung
- Wundmanagement
- Wundauflagen
- Arzneimittel zur lokalen Wundbehandlung
- Phasengerechte lokale Wundbehandlung
- Wundbett-Konditionierung
- Besondere Verfahren der Wundbehandlung
- Hautpflege
- Narbenpflege
- Wundbehandlung und Allergien
- Schmerztherapie in der Wundversorgung
3. Wunden und ihre Behandlung
- Akute Wunden
- Chronische Wunden
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Expertenstandard Schmerzmanagement in der Pflege
Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (Hrsg.)
Fachhochschule Osnabrück 2005
www.dnqp.de
Mit diesem Band liegt bereits der dritte Abschlussbericht über die Entwicklung, Konsentierung und Implementierung eines nationalen Expertenstandards in der Pflege vor. Mit dem am 15. Oktober 2003 erzielten Konsens zum Schmerzmanagement startete im Januar 2004 das Implementierungsprojekt, das bundesweit in 20 Gesundheitseinrichtungen durchgeführt und nach sechs Monaten erfolgreich beendet wurde. Die beteiligten Einrichtungen haben wie in diesem Bericht zu lesen ist einen beachtlichen Qualitätssprung erzielt, sowohl was die fachliche Umsetzung des Expertenstandards als auch die Qualitätsarbeit angeht. Der Expertenstandard verschafft Klarheit über den spezifischen Beitrag der Pflege zum Schmerzmanagement.
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Heilberufe spezial: Hygiene
www.heilberufe-online.de
Ohne Hygiene ist in der Pflege sprichwörtlich "alles nichts". Was Pflegende über MRSA, Noro-Viren & Co. wissen müssen, erfahren sie im neuen Spezialheft. Informationen auf 72 Seiten kompakt und verständlich. U.a. zu häufigen Infektionskrankheiten, Händedesinfektion, hygienischen Anforderungen in der Alten- und Hauskrankenpflege, in Pädiatrie und auf der Intensivstation. Unentbehrlich für alle Pflegende im Krankenhaus, Altenheim und zu Hause.
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