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Februar 2006 |
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Entsorgung von unter das Medizinproduktegesetz fallende Altgeräte |
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Kontaktsensibilisierungen von Patienten mit chronischen Wunden |
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Neue Literatur: |
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Hygiene in der Pflege |
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Versorgungskontinuität durch Entlassungsmanagement |
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Von Fall zu Fall - Pflege im Recht |
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Moderne Wundversorgung |
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http://www.bvmed.de/presse.php?10829
Entsorgung von unter das Medizinproduktegesetz fallende Altgeräte. Kostenfreier BVMed-Flyer informiert über das Elektrogerätegesetz
Berlin. Mit einem zweiseitigen Informationsflyer „Wenn Medizinprodukte als Altgeräte entsorgt werden müssen …“ informieren der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, und sechs weitere Verbände der Medizintechnologie über das neue Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) und seine Bedeutung für Betreiber und Anwender von Medizinprodukten in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Arztpraxen und Labors sowie für Apotheken und den Sanitätsfachhandel.
Der Informationsflyer kann im Internet unter folgender Adresse heruntergeladen werden: http://www.bvmed.de/stepone/data/downloads/58/a6/00/InfoblattElektroG.pdf.
Das ElektroG vom 16. März 2005 setzt europäische Vorschriften zur Vermeidung von Abfällen und Schadstoffen und zur Schonung von Ressourcen um. Danach sind die Hersteller von Geräten ab 24. März 2006 zur Rücknahme der Altgeräte verpflichtet. Auch elektrotechnische Medizinprodukte unterliegen grundsätzlich den Pflichten des ElektroG zur ordnungsgemäßen Altgeräte-Sammlung und Entsorgung. Vom Geltungsbereich ausgenommen sind Implantate und infektiöse Produkte. Eine Entscheidung darüber, welche Produkte aus Gründen des Arbeitsschutzes als infektiös ausgenommen sind, trifft der Hersteller nach den Vorgaben der Stiftung Elektro-Altgeräte Register (EAR) und anhand der Ergebnisse seiner Risikoanalyse.
Der Flyer informiert die Betreiber und Anwender von Medizinprodukten über die wichtigsten Folgen des ElektroG für die Entsorgung der betroffenen Geräte und über ihre Rechte und Pflichten.
Wichtig ist vor allem, zwischen den so genannten "B2C"- ("Business to Consumer") und den "B2B"-Geräten ("Business to Business") zu unterscheiden, also Altgeräten, die beim privaten Endverbraucher anfallen, und solchen aus dem gewerblichen Bereich. Für beide Gruppen gelten unterschiedliche Pflichten, die auch die Abfallbesitzer betreffen.
Die Entsorgung von B2B-Produkten über die kommunalen Sammelstellen ist generell nicht zulässig. Daher sind hinsichtlich der Entsorgung von B2B-Medizinprodukten die Hinweise des Herstellers (z. B. in der Gebrauchsanweisung oder den Allgemeinen Geschäftsbedingungen) zu beachten. Unabhängig davon, wer das Gerät letztlich entsorgt und wer dafür die Kosten trägt, gilt: Die Entsorgung darf nur in Behandlungsanlagen durchgeführt werden, die nach dem ElektroG zertifiziert sind.
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Der Informationsflyer kann im Internet unter folgender Adresse heruntergeladen werden: |
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http://www.bvmed.de/stepone/data/downloads/58/a6/00/InfoblattElektroG.pdf |
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Lehnen M, Kohaus S, Körber A, Hillen U, Grabbe S, Dissemond J
Kontaktsensibilisierungen von Patienten mit chronischen Wunden. Resultate einer Untersuchung im Zeitraum von 1999 - 2004
Der Hautarzt 2005: 10.1007/s00105-005-1053-z
Online publiziert 30. November 2005
Es ist bekannt, dass Patienten mit chronischen Wunden häufig auch klinisch relevante Kontaktsensibilisierungen erwerben. Es erfolgte eine Auswertung der Epikutantestungen von Patienten mit chronischen Wunden, die in einem Untersuchungszeitraum von 19992004 in der Dermatologie im Universitätsklinikum Essen behandelt wurden. Insgesamt wurden 105 Patienten mit chronischen Wunden epikutan getestet. Bei 68 der untersuchten Patienten konnte mindestens eine Kontaktsensibilisierung objektiviert werden. Die häufigsten identifizierten Kontaktallergene waren Perubalsam (29,5%), Amerchol L-101 (18,1%), Duftstoffmix (16,2%) sowie Wollwachsalkohole und Kolophonium (jeweils 11,4%). Darüber hinaus fanden sich auch Kontaktsensibilisierungen gegenüber Materialien der Wundversorgung. Bei 5 (4,8%) Patienten konnte eine Sensibilisierung gegenüber PVP-Jod nachgewiesen werden. Lediglich 5 der untersuchten Patienten wiesen eine Kontaktsensibilisierung gegenüber modernen Wundtherapeutika auf. Als eine Konsequenz, die sich aus den aktuellen Resultaten ergibt, sollte in Zukunft bei Patienten mit chronischen Wunden verstärkt auch auf die Inhaltsstoffe moderner Wundtherapeutika geachtet und bei klinischem Verdacht auf ein Kontaktekzem eine Epikutantestung durchgeführt werden.
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Neue Literatur |
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Steuer, W.; Ertelt, G.; Stahlhacke, M.
Hygiene in der Pflege. Krankenhaus - Reha-Klinik - Stationäre und ambulante Langzeitpflege
Verlag W. Kohlhammer Stuttgart, 2. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage 2005, 318 Seiten, inkl. CD-ROM
ISBN 3-17-018715-5
Inhalt:
- Einführung
- Pflegemaßnahmen
- Personalhygiene - Infektionsprävention
- Aufbereitung
- Pflegevorgaben bei Patienten/Bewohnern mit multiresistenten Keimen
- Reinigung und Flächendesinfektion
- Hygienepläne und Basishygieneplan
- Versorgung
- Abfallentsorgung und Abfallreduktion
- Hygienische Kontrolluntersuchungen
- Organisation der Krankenhaushygiene
- Normative Regelungen
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Versorgungskontinuität durch Entlassungsmanagement
Empfehlungen zur sektorübergreifenden Vernetzung von Krankenhäusern, ambulanten Pflegediensten und weiteren nachsorgenden Einrichtungen
2. Auflage November 2005
Herausgeber Deutscher Caritasverband e. V.
Referat Gesundheitshilfe c/o Vertrieb
PF 420, 79004 Freiburg
E-Mail: vertrieb@caritas.de
Inhalt:
- Situationsanalayse
- Handlungsempfehlungen
- Ausblick das Netz der Versorgungsstrukturen in der Caritas
- Leitsätze für ein professionelles Entlassungsmanagement
Anhang: Beispiele für „best practise“ und Arbeitshilfen
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Höfert, Rolf
Von Fall zu Fall - Pflege im Recht. Rechtsfragen in der Pflege von A-Z
Springer Medizin Verlag Heidelberg 2006, 305 Seiten, 25 Illustrationen, Softcover
ISBN: 3-540-25601-6
Inhalt: Abmahnung - Alkohol - Allgemein-Station - Altenheim - Altenpflegegesetz - Alternative Pflegemethoden - Ambulante Pflege - Arbeitnehmerhaftung - Ärztliche Anordnung - Aufgabenstellung - Aufklärung - Aufzeigen von Bedenken - Bedarfsmedikation - Befähigungsnachweis - Berufsordnung - Betäubungsmittel - Betreuungsrecht - Beurteilung - Beweislast - Datenschutz - Dekubitus - Delegation - Dokumentation - Einsichtsrecht - Einwilligung - Entlassungsmanagement - Ernährung - Fahrlässigkeit - Fort- u. Weiterbildung - Freiheitsentziehende Maßnahmen (Fixierung) - Gesundheitsmodernisierungsgesetz - Haftung - Hygiene - Infusion - Injektion - Kodex für professionelles Verhalten - Kooperation - Krankenhaus - Krankenpflegegesetz - Kündigung - Laienpflege - Medikamente - Medizinproduktegesetz - Nachtwache - Patientenrechte - Patientenverfügung - Personalsituation - Pflichten des Arbeitnehmers - Qualitätssicherung
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Protz, Kerstin
Moderne Wundversorgung
Urban & Fischer München 2006, 3. Auflage, 135 Seiten, mit CD-ROM
ISBN 3-437-27880-0
Jetzt liegt in der 3. Auflage das Praxishandbuch von Kerstin Protz zur Wundversorgung von chronischen Wunden vor. Der Titel überzeugt durch ein knappe, übersichtliche Darstellung der wesentlichen Aspekte einer zeitgemäßen Versorgung chronischer Hautdefekte.
Diese Auflage ist komplett überarbeitet und enthält zusätzlich eine CD-ROM mit Kopiervorlagen fertiger Standards zur Wundversorgung und Dokumentation.
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