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März 2007 |
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IGSF-Studie: Wundversorgung unzureichend |
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Betreuer darf PEG-Sonde ablehnen |
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Die Wundumgebung - Diagnostik und Therapie pathologischer Veränderungen |
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Neue Literatur |
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Manual der Wundheilung |
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Neue Produkte |
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MelMax |
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Urgotül Duo |
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IGSF-Studie: Wundversorgung unzureichend
Quelle: BVMed Newsletter Nr. 11/07 19. März 2007
Nach wie vor werden in Deutschland Patienten mit chronischen Wunden nur unzureichend mit modernen Wundversorgungsprodukten versorgt, obwohl fast 90 Prozent der Ärzte diese bevorzugt einsetzen möchten. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Instituts für Gesundheits-System-Forschung (IGSF) in Kiel im Auftrag des Bundesverbandes Medizintechnologie (BVMed), an der sich über 850 niedergelassene Ärzte beteiligten. Als Begründung, warum die Durchführung einer modernen Wundversorgung nicht im erforderlichen Umfang möglich ist, wurden vor allem das Richtgrößenvolumen (83 Prozent), eine unzureichende Abbildung im EBM (49 Prozent), die gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen (43 Prozent) und eine Ablehnung durch die Krankenkassen (33 Prozent) genannt. Um eine flächendeckende bedarfsgerechte Wundversorgung sicherzustellen, halten 66 Prozent der befragten Ärzte eine Modifizierung des EBM für eine erforderliche Maßnahme. Etwa 60 Prozent sind der Ansicht, dass die Berücksichtigung der Versorgung chronischer Wunden als Praxisbesonderheit eine geeignete Maßnahme wäre.
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Betreuer darf PEG-Sonde ablehnen: Oberlandesgericht Frankfurt hat wegweisendes Urteil gefällt
Quelle: V I N C E N T Z . N E T N E W S L E T T E R vom 13.02.2007
Verweigert ein Angehöriger für einen Pflegebedürftigen die Zustimmung zu lebensverlängernden Maßnahmen, so ist dieser nicht grundsätzlich ungeeignet, um als Betreuer des Pflegebedürftigen zu fungieren. Das hat das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt entschieden (Az.: 20 W 52/06). Ausschlaggebender im Rahmen der Zustimmungsverweigerung sei, ob diese Entscheidung dem Willen des Pflegebedürftigen entspreche.
Im vorliegenden Fall hatte eine Frau die Zustimmung zur künstlichen Ernährung ihrer pflegebedürftigen Mutter verweigert. Das Amtsgericht Darmstadt hatte daher die Bestellung der Frau zur Betreuerin der Mutter abgelehnt. Die Richter hielten die Frau in dieser Funktion für ungeeignet, weil sie ihre Mutter verhungern lassen wolle, und bestellten stattdessen einen Berufsbetreuer. Das Landgericht Darmstadt wiederum hatte den Sachverhalt anders beurteilt und der Bestellung der Frau zur Betreuerin stattgegeben.
Das OLG Frankfurt bestätigte nun die Entscheidung des Landgerichts Darmstadt. Beide Gerichte halten es für notwendig, dass bei der Auswahl eines Betreuers die verwandtschaftlichen und persönlichen Beziehungen berücksichtigt werden. Es sei erforderlich, das Wohl des zu betreuenden Pflegebedürftigen zu wahren. Das Wohl eines Betreuten sei nicht in Gefahr, wenn ein Betreiber gemäß den Wünschen und dem Willen des Pflegebedürftigen lebensverlängernde Maßnahmen ablehnt. (Quelle: ALTENPFLEGE 02/2007, Rubrik: Nachrichten)
http://www.vincentz.net/altenpflege/
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Körber, A. und Dissemond, J.
Die Wundumgebung - Diagnostik und Therapie pathologischer Veränderungen
HARTMANN WundForum 1/2007: 10-17
Chronische Wunden insbesondere Ulcera cruris führen in einer Vielzahl der Fälle auch zu pathologischen Veränderungen der Wundränder und der Wundumgebung, die sich als harmlose, nicht therapiebedürftige Hauterscheinungen bis hin zu schweren irreversiblen Gewebeschädigungen manifestieren können.
In der vorliegenden Übersichtsarbeit werden die häufigsten Veränderungen der Wundumgebung bei Patienten mit chronischen Wunden und deren Therapie vorgestellt.
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Kompletten Artikel lesen (pdf-Datei) |
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Der vollständige Text wurde dankenswerter Weise von der Redaktion „WundForum“ (Paul Hartmann AG, centrum für marketing und communication gmbh) zur Verfügung gestellt. |
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Neue Literatur
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Wild, Thomas und Auböck, Josef (Hrsg.):
Manual der Wundheilung
Chirurgisch-dermatologischer Leitfaden der modernen Wundbehandlung
Springer-Verlag Wien 2007, 354 S., 120 Illus., 80 in Farbe, Geb.
ISBN 3-211-25212-6
Dieses Buch widmet sich umfassend den modernen Konzepten einer adäquaten Wundversorgung. International anerkannte Autoren berichten über wichtige theoretische und praktische Aspekte des Wundmanagements. Von der Pathophysiologie und Diagnostik ausgehend werden therapeutische Strategien, wie etwa Einsatz von Pharmaka, Exsudatmanagement, Wundrandschutz, Silbertherapie, VAC-Therapie, Laser, sowie komplementärmedizinische Methoden ausführlich und kritisch dargestellt.
Da eine adäquate Wundbehandlung nur in Kooperation von Ärzten und Pflegepersonal möglich ist, richtet sich dieses Buch an alle, die eine kausale Wundbehandlung durchführen. Zusätzlich kann dieses Lehrbuch als Grundlage zur postgraduellen Ausbildung eingesetzt werden.
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Neue Produkte |
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MelMax
MelMax ist eine sterile inerte Wundauflage, die mit einer Mischung aus MMP-regulierenden polyhydrierten Ionogen (PHI-5) und Buchweizenhonig imprägniert ist.
PHI-5 enthält Metallionen, die die Aktivität von Matrix-Metalloproteinasen (MMPs) reguliert. In chronischen Wunden treten vermehrt entzündungsfördernde Zytokine, wie z.B. MMPs auf, die eine Abheilung des Hautdefektes verhindern. Mittels PHI-5 in MelMax ist es möglich, diese Wunden aus ihrer Chronifizierung heraus zu bringen und eine Wundheilung zu induzieren.
Neben der unphysiologischen Proteasenaktivität ist in chronischen Wunden auch häufig eine erhöhte Keimbesiedlung zu beobachten. Zur Reduktion der Keimbesiedlung eignet sich der Buchweizenhonig, der reich an Phenolen ist. Phenole besitzen eine antibakterielle Wirkung.
MelMax wird in folgenden Größen angeboten:
- 5 x 6 cm
- 8 x 10 cm
- 8 x 20 cm
Der Vertrieb in Deutschland erfolgt über die Firma BEESE.
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Urgotül Duo
Urgotül Duo ist eine Neuentwicklung der Firma URGO und basiert auf der bekannten Lipidokolloid-Technologie. Die Wundauflage ist nicht haftend, besteht aus einem Polyestergitter, welches mit Hydrokolloidpartikeln und Vaseline beschichtet ist und mit einer neutralen, schützenden sowie absorbierenden Kompresse (100% Viskose) kombiniert ist.
Einsatzgebiete sind Wunden mit mäßiger Exsudation, die sich in der Granulations- oder Epithelisierungsphase befinden.
Ab 1. April 2007 werden folgende Größen im Handel erhältlich sein:
- 10 x 5 cm
- 10 x 12 cm
- 15 x 20 cm
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