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Heilungsbeschleunigung mittels Hyaluronsäure

[TEXTUS] heal enthält 0,2% Hyaluron (Hyaluronsäure) und wird als Aktivierungsspray für die Granulation eingesetzt.

Ein Vorteil des Sprays ist, dass es sich der Wundstruktur sehr gut anpasst und auch in kleine Fistelgänge gut platziert werden kann. [TEXTUS] heal ist 100% biokompatibel.

Das durch eine Gewebeverletzung entstandene Wundmilieu ist anaerob, laktatreich und hypoxisch. Die sich anschließend ausbildende, provisorisch überwiegend aus Fibrin gebildete extrazelluläre Matrix weist eine hohe Konzentration an Hyaluronsäure, einem Glycosaminglycan, auf. Durch dessen wasserreiche Hülle kommt es zu einer verstärkten Zellmigration, vermehrten Angiogenese und Phagozytosereaktivität. Natrium-Hyaluronat ist biokompatibel, inert und wird zu 100% vom Körper abgebaut.

Die Wirkung von Hyaluronsäure ist vermutlich durch Einflüsse auf die Entzündungsreaktion, ggf. durch das Abfangen freier Radikale sowie auf das hohe Wasserbindungsvermögen zurückzuführen, so dass die Wunde aufquillt und vermehrte Zellaktivitäten zur Wundheilung führen, wie z.B. die bessere Sauerstoffversorgung der Wunde in Verbindung mit verbesserter Migration von Keratinozyten.

Studien zeigten, dass durch die Applikation von Hyaluronsäure die Phagozytose, die Fibroblastenproliferation, die Freisetzung von Zytokinen, die Zellmigration, die Angiogenese und die Kollagensynthese gesteigert wrerden konnten. Bemerkenswert ist, dass die Hyaluronsäure den Transport von (Peptid-) Wachstumsfaktoren, die maßgeblich den Ablauf der Wundheilung regulieren, fördert.

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Biologische Prozesse an denen Hyaluronsäure beteiligt ist* 
 
 
Wundheilungsphase Prozesse Wirkung
Granulationsphase









Epithelisierungsphase


Remodellierung
Zellproliferation

Zellmigration





Angiogenese

Keratinozytenbildung


Vernarbung

Gewebshydratation

Förderung der Zellwanderung

Unterstützung der Zellteilung
und des Aufbaus der
extrazellulären Matrix

Stimulation der Gefäßneubildung

Förderung der Bildung von
basalen Keratinozyten

Hyaluronsäurereiche Epidermis
kann die Kollagenablagerung
verringern, wodurch die
Narbenbildung reduziert wird.

*modifiziert nach CHEN und ABATANGELO, Wound Rep Reg 1999; 7:79-89
 
Anwendung
  direkt auf das Granulationsgewebe aufsprühen und mit Sekundärverband abdecken, idealerweise mit [TEXTUS] biofix
die Applikation von [TEXTUS] heal empfiehlt sich bei jedem Verbandwechsel
  bei regelmäßiger Anwendung wird ein physiologisches Wundheilungsmilieu gesichert
 
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